by Marcel Christen

Schnurrbart Varianten

Dieser Artikel zeigt Dir die wichtigsten Schnurrbart-Stile, die ein...

Vor dem Spiegel: Wenn der Schnurrbart plötzlich Persönlichkeit hat

Morgens stehst Du vor dem Spiegel und siehst diese kleinen Härchen über Deiner Oberlippe. Vielleicht hast Du sie bisher einfach mitrasiert. Vielleicht überlegst Du aber gerade, ob daraus mehr werden könnte.

Genau in diesem Moment beginnt die Reise in die Welt der Schnurrbart Varianten. Ein Schnurrbart ist nämlich kein zufälliges Stück Gesichtsbehaarung. Er ist ein bewusstes Stilmittel mit jahrhundertelanger Geschichte und vielen verschiedenen Formen.

Dieser Artikel zeigt Dir die wichtigsten Schnurrbart-Stile, die ein moderner Gentleman kennen sollte. Du erfährst, welche Form zu welchem Gesicht passt. Außerdem lernst Du, wie Du Deinen Schnurrbart richtig pflegst und in Form bringst.

Was sind Schnurrbart Varianten eigentlich?

Ein Schnurrbart ist die Gesichtsbehaarung direkt über Deiner Oberlippe. Stell Dir das so vor wie eine Frisur, nur eben für den Bereich zwischen Nase und Lippe. So wie es lange Haare, kurze Haare und Lockenfrisuren gibt, existieren beim Schnurrbart unzählige Stile.

Schnurrbart Varianten sind also die verschiedenen Formen, Längen und Stile, in denen sich dieser Oberlippenbart tragen lässt. Manche sind dezent und alltagstauglich. Andere sind extravagant und ziehen sofort Blicke auf sich.

Der Begriff stammt vom Schnurren der Katze. Früher erinnerte ein gepflegter Oberlippenbart an die Schnurrhaare einer Katze. Heute ist der Schnurrbart ein eigenständiges Stilelement der Männermode.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Schnurrbart wächst nur auf der Oberlippe und kommt ohne Kinnbart aus.

  • Es gibt über zwanzig anerkannte Schnurrbart-Stile mit eigenen Namen.

  • Jeder Stil passt zu bestimmten Gesichtsformen und Charaktertypen.

  • Pflege und Styling sind genauso wichtig wie die Wahl der Form.

  • Bartwachs und ein guter Bartkamm sind die wichtigsten Werkzeuge.

Die wichtigsten Schnurrbart Varianten im Überblick

Bevor wir tief in die einzelnen Stile eintauchen, brauchst Du eine grobe Orientierung. Schnurrbärte lassen sich nach drei Hauptmerkmalen unterscheiden. Diese Merkmale sind die Länge, die Form der Enden und die Dichte des Haares.

Stell Dir das wie bei einer Pizza vor. Es gibt sie dünn oder dick, mit klaren Rändern oder welligen Enden, schwach oder kräftig belegt. Genauso lassen sich auch Schnurrbärte einordnen.

Der Chevron – Der Klassiker für jeden Mann

Der Chevron ist der wahrscheinlich bekannteste Schnurrbart der Welt. Tom Selleck hat ihn als Magnum P.I. berühmt gemacht. Er ist breit, dicht und folgt der natürlichen Form Deiner Oberlippe.

Du erkennst einen Chevron daran, dass er die gesamte Oberlippe bedeckt. Die Enden hängen leicht nach unten oder enden gerade an den Mundwinkeln. Das Haar wird dabei nur leicht gestutzt, aber nicht in eine besondere Form gebracht.

Dieser Stil eignet sich besonders gut für Einsteiger. Du musst kein Bartwachs verwenden und brauchst keine komplizierten Styling-Techniken. Ein wenig Bartöl und regelmäßiges Trimmen reichen völlig aus.

Der Handlebar – Der gezwirbelte Gentleman

Der Handlebar ist der König unter den auffälligen Schnurrbärten. Sein Name kommt vom englischen Wort für Fahrradlenker. Die Enden werden nämlich nach oben gezwirbelt, sodass sie wie ein alter Lenker aussehen.

Damit der Handlebar gut sitzt, brauchst Du Geduld. Das Haar muss lang genug sein, um es zwirbeln zu können. Außerdem benötigst Du festes Bartwachs, das den ganzen Tag hält.

Dieser Stil ist ein klares Statement. Er sagt aus, dass Du Dich mit Deinem Aussehen beschäftigst und keine Angst vor Aufmerksamkeit hast. Viele Barbershop-Liebhaber wählen den Handlebar als Krönung ihres Looks.

Der English Mustache – Der elegante Dünne

Der English Mustache ist das genaue Gegenteil eines dicken Vollbarts. Er ist schmal, lang und in der Mitte rasiert. Die beiden Hälften wachsen also seitlich aus dem Bereich unter der Nase heraus.

Du musst beim English Mustache die Mitte unter der Nase glatt rasieren. Die seitlichen Haare wachsen lang aus und werden waagerecht zur Seite gestylt. Bartwachs hält die Form über den Tag stabil.

Dieser Stil wirkt sehr britisch und vornehm. Er passt gut zu klassischen Anzügen und einem Auftreten im Stil eines alten Hollywood-Stars. Anfänger sollten allerdings wissen, dass Geduld nötig ist.

Der Hungarian – Der wilde Bruder

Der Hungarian, auch Ungarischer Schnurrbart genannt, ist groß, buschig und wirkt fast etwas wild. Er ist dichter als ein Handlebar und seine Enden zeigen leicht nach außen. Manche Träger lassen die Enden auch leicht nach oben zeigen.

Im Gegensatz zum English Mustache wird beim Hungarian die Mitte nicht rasiert. Das gesamte Haar wächst durchgehend und wirkt dadurch sehr voll. Es erinnert an die Zeit der Kaiser und Könige.

Dieser Stil passt besonders gut zu Männern mit starkem Bartwuchs. Wenn Dein Bart eher dünn ist, wird der Hungarian schwierig. Dann solltest Du eher zu einem schmaleren Stil greifen.

Der Walrus – Der Walross-Look

Der Walrus erinnert tatsächlich an die Schnurrhaare eines Walrosses. Er ist sehr dicht, hängt deutlich über die Oberlippe und kann bis zum Kinn reichen. Friedrich Nietzsche und Mark Twain trugen diesen Stil.

Du musst beim Walrus Dein Haar einfach wachsen lassen. Anders als beim Handlebar wird hier nichts gezwirbelt oder geformt. Die natürliche Form mit hängenden Enden ist gewünscht.

Dieser Stil ist nichts für Vorsichtige. Er ist auffällig, ungewöhnlich und braucht etwas Mut. Außerdem solltest Du beim Essen aufpassen, da sich Speisereste im Haar verfangen können.

Der Pencil Mustache – Der feine Strich

Der Pencil Mustache ist dünn wie ein Bleistiftstrich. Er folgt der Linie der Oberlippe und ist nur wenige Millimeter dick. Clark Gable machte diesen Stil in den 1930ern berühmt.

Damit der Pencil Mustache gelingt, brauchst Du einen Präzisionstrimmer oder ein Rasiermesser für scharfe Konturen. Jeden Tag musst Du die Linien nachziehen. Das erfordert eine ruhige Hand und etwas Übung.

Dieser elegante Stil wirkt sehr filmreif und gepflegt. Er ist eine gute Wahl, wenn Du einen dezenten, aber ungewöhnlichen Look suchst. Bei dünnem Bartwuchs lässt sich der Pencil oft leichter umsetzen als ein voller Schnurrbart.

Der Horseshoe – Der Hufeisen-Stil

Der Horseshoe sieht aus wie ein Hufeisen, das auf Deinem Gesicht liegt. Der Schnurrbart wächst rechts und links der Mundwinkel bis hinunter zum Kinn. Das Kinn selbst und die Wangen bleiben dabei glatt rasiert.

Hulk Hogan hat den Horseshoe weltberühmt gemacht. Er gilt als sehr maskulin und kraftvoll. Cowboys und Biker tragen diesen Stil besonders gerne.

Du brauchst für den Horseshoe einen kräftigen Bartwuchs. Außerdem musst Du regelmäßig die Wangen und das Kinn rasieren. Ein guter Barttrimmer hilft Dir, die scharfen Linien zu halten.

Der Fu Manchu – Die asiatische Eleganz

Der Fu Manchu erinnert an alte asiatische Filme. Er wächst nur direkt über der Oberlippe und hat zwei lange, dünne Enden. Diese Enden hängen rechts und links neben dem Mund nach unten.

Damit der Fu Manchu funktioniert, musst Du das Haar über der Oberlippe sehr lang wachsen lassen. Der Rest wird kurz gehalten oder rasiert. Bartwachs sorgt dafür, dass die Stränge gerade nach unten fallen.

Dieser Stil ist exotisch und ein echter Hingucker. Er passt nicht zu jedem Anlass, ist aber für Liebhaber des Außergewöhnlichen perfekt.

Der Imperial – Der kaiserliche Bart

Der Imperial verbindet einen Schnurrbart mit nach oben gezwirbelten Spitzen und einem Bart am Kinn. Er erinnert an Kaiser Napoleon III. Der Stil wirkt edel und sehr klassisch.

Du brauchst für den Imperial viel Geduld beim Wachsen. Außerdem benötigst Du Bartwachs mit starkem Halt für die hochgezwirbelten Enden. Der Imperial ist eher für Männer mit Erfahrung im Bartstyling geeignet.

Der Dali – Der künstlerische Stil

Salvador Dalí, der spanische Künstler, hat diesem Stil seinen Namen gegeben. Sein Schnurrbart war extrem dünn und die Enden zeigten steil nach oben. Sie sahen fast wie zwei Antennen aus.

Der Dali ist extrem auffällig und ein echtes Kunstwerk. Er ist nichts für den Alltag im Büro, aber perfekt für kreative Köpfe. Du brauchst sehr festes Wachs und eine ruhige Hand beim Stylen.

Wie Du die richtige Variante für Dich findest

Die Auswahl der passenden Form hängt von mehreren Faktoren ab. Dein Gesicht, Dein Bartwuchs und Dein Lebensstil spielen alle eine Rolle. In der Welt der Barttypen und Gesichtsformen gibt es keine starre Regel, aber einige bewährte Empfehlungen.

Stell Dir das wie beim Kauf einer Brille vor. Du würdest auch keine Brille kaufen, ohne sie auf Dein Gesicht abzustimmen. Genauso wichtig ist es, Deinen Schnurrbart auf Dein Gesicht abzustimmen.

Schnurrbart und Gesichtsform

Jede Gesichtsform harmoniert mit bestimmten Schnurrbart-Stilen besser als mit anderen. Das ist eine der wichtigsten Erkenntnisse aus dem Themenfeld der Barttypen und Gesichtsformen. Hier eine kleine Übersicht für den ersten Überblick:

Gesichtsform

Passende Schnurrbart Varianten

Was Du vermeiden solltest

Rundes Gesicht

Handlebar, English, Horseshoe

Breite, runde Stile wie Walrus

Ovales Gesicht

Fast alle Stile passen gut

Übertrieben extreme Formen

Eckiges Gesicht

Chevron, Walrus, Hungarian

Zu schmale Stile wie Pencil

Längliches Gesicht

Chevron, Walrus, Hungarian

Hochstehende Stile wie Dali

Herzförmiges Gesicht

Handlebar, Imperial, Pencil

Sehr breite Stile

Schnurrbart und Bartwuchs

Dein Bartwuchs entscheidet darüber, welche Stile überhaupt möglich sind. Ein dünner Bartwuchs eignet sich besser für schmale Varianten. Ein dichter Bartwuchs erlaubt voluminöse Formen.

Hast Du Bartlücken über der Oberlippe? Dann wähle einen Stil, der diese Lücken kaschiert. Ein Chevron oder Walrus eignet sich besser als ein Pencil, der jede Lücke sichtbar macht.

Bedenke außerdem, dass Bartwuchs natürlich gefördert werden kann. Eine gute Ernährung, ausreichend Schlaf und regelmäßige Bartpflege helfen Dir, mehr Dichte zu erreichen.

Pflege und Styling Deines Schnurrbarts

Ein Schnurrbart ohne Pflege wirkt schnell ungepflegt. Egal welche Variante Du wählst, regelmäßige Pflege ist ein Muss. Sie ist genauso wichtig wie das tägliche Zähneputzen.

Die Pflege eines Schnurrbarts umfasst Reinigung, Befeuchtung und Styling. Jeder dieser drei Bereiche braucht passende Produkte und Werkzeuge. Mit der richtigen Routine wirst Du schnell sehen, wie sich Dein Schnurrbart positiv verändert.

Die wichtigsten Werkzeuge für Anfänger

Du brauchst nicht gleich eine ganze Sammlung. Mit wenigen, aber guten Werkzeugen kommst Du als Einsteiger weit. Diese Grundausstattung empfehlen Profis aus der Barbershop-Kultur:

  • Bartschere: Eine kleine, scharfe Schere für präzises Trimmen einzelner Härchen.

  • Bartkamm: Ein schmaler Kamm mit feinen Zähnen, um das Haar auszurichten.

  • Bartbürste: Eine kleine Bürste mit Wildschweinborsten verteilt Öl gleichmäßig.

  • Bartwachs: Für gestylte Varianten wie Handlebar oder Imperial unverzichtbar.

  • Bartöl: Pflegt die Haut unter dem Schnurrbart und macht das Haar weich.

  • Präzisionstrimmer: Für klare Konturen, besonders beim Pencil oder English.

Die tägliche Pflegeroutine

Eine gute Routine dauert nur fünf Minuten am Tag. Nach dem Aufstehen reinigst Du Deinen Schnurrbart unter warmem Wasser. Danach trocknest Du ihn vorsichtig mit einem Handtuch ab.

Anschließend gibst Du ein bis zwei Tropfen Bartöl in die Handfläche. Verreibe es zwischen den Händen und massiere es in das Haar und die Haut darunter ein. Das hält die Haut gesund und das Haar geschmeidig.

Zum Schluss kämmst Du Deinen Schnurrbart in die gewünschte Form. Wenn Du einen gestylten Stil trägst, kommt jetzt das Bartwachs zum Einsatz. Erwärme es zwischen den Fingern und forme die Enden nach Deinem Geschmack.

Häufige Fehler von Anfängern

Beim Einstieg passieren immer wieder die gleichen Fehler. Wenn Du sie kennst, kannst Du sie leicht vermeiden. Hier eine Liste der typischsten Stolpersteine:

  1. Zu früh trimmen: Lass Deinen Schnurrbart erst einmal vier bis sechs Wochen wachsen, bevor Du ihn formst.

  2. Zu kurz schneiden: Lieber Schritt für Schritt vorgehen, statt zu viel auf einmal abzunehmen.

  3. Falsches Wachs: Bartwachs für Schnurrbart sollte festen Halt bieten und nicht weichen.

  4. Vernachlässigte Haut: Die Haut unter dem Schnurrbart braucht Pflege, sonst juckt es.

  5. Ungeduld: Manche Stile brauchen Monate, bis sie ihre volle Form zeigen.

  6. Falsche Werkzeuge: Eine Haarschere ersetzt keine Bartschere, beide haben unterschiedliche Schnittwinkel.

Zwischenfazit: Mit den richtigen Werkzeugen, etwas Geduld und einer festen Routine bekommst Du jeden Schnurrbart-Stil hin. Anfänger sollten klein anfangen und sich langsam steigern.

Schnurrbart und der Gentleman-Lifestyle

Ein Schnurrbart ist mehr als nur Behaarung. Er ist ein Ausdruck Deiner Persönlichkeit und Deines Stils. Im modernen Gentleman-Lifestyle hat der Schnurrbart einen festen Platz gefunden.

Viele Männer verbinden mit einem gepflegten Schnurrbart Werte wie Selbstrespekt und Stilbewusstsein. Das passt zur Philosophie eines modernen Gentlemans. Auch die Barbershop-Kultur hat den Schnurrbart wiederentdeckt und gefeiert.

Wenn Du einen Schnurrbart trägst, zeigst Du, dass Du Dich um Dein Äußeres kümmerst. Das wirkt sich auch auf Dein Selbstbewusstsein aus. Viele Träger berichten, dass sie sich mit Schnurrbart selbstbewusster fühlen.

Schnurrbart im beruflichen Alltag

Nicht jeder Stil passt zu jedem Beruf. Ein Anwalt wird wahrscheinlich keinen Dali tragen. Ein Künstler wird sich aber damit wohlfühlen.

Für die meisten Berufe eignen sich dezente Stile am besten. Der Chevron, der English oder ein kurzer Pencil wirken seriös. Auffällige Varianten wie der Handlebar funktionieren in kreativen Berufen besser.

Achte darauf, dass Dein Schnurrbart immer sauber und gepflegt ist. Ein ungepflegter Schnurrbart wirkt schnell unprofessionell. Ein gepflegter Stil hingegen unterstreicht Deine Sorgfalt und Dein Stilbewusstsein.

Schritt-für-Schritt zum perfekten Schnurrbart

Du willst Deinen ersten Schnurrbart wachsen lassen? Dann folge dieser einfachen Anleitung. Sie hilft Dir, ohne Frust und Fehler ans Ziel zu kommen.

  1. Entscheidung treffen: Wähle eine Schnurrbart-Variante, die zu Deinem Gesicht und Lebensstil passt.

  2. Wachsen lassen: Rasiere Deine Oberlippe vier bis sechs Wochen nicht. Sei in dieser Phase geduldig.

  3. Pflegen: Massiere täglich Bartöl ein, damit das wachsende Haar weich bleibt.

  4. Kämmen: Bürste den Schnurrbart jeden Tag in die gewünschte Wuchsrichtung.

  5. Grobform schaffen: Nach etwa sechs Wochen formst Du den groben Umriss mit einer Bartschere.

  6. Konturen ziehen: Mit einem Präzisionstrimmer oder Rasiermesser definierst Du die Kanten.

  7. Stylen: Wenn nötig, formst Du die Enden mit Bartwachs in den gewünschten Stil.

  8. Routine halten: Wiederhole Pflege und Styling jeden Tag, damit Dein Schnurrbart top aussieht.

Checkliste für den Alltag

Diese Punkte solltest Du täglich abhaken:

  • Schnurrbart morgens reinigen und trocknen

  • Bartöl einmassieren

  • Mit Kamm oder Bürste in Form bringen

  • Bei Styling-Bedarf Bartwachs auftragen

  • Über den Tag verteilt einmal kontrollieren

  • Abends Reste von Wachs entfernen

Häufig gestellte Fragen zu Schnurrbart Varianten

Wie lange dauert es, einen Schnurrbart wachsen zu lassen?

Für einen einfachen Chevron brauchst Du etwa vier bis sechs Wochen. Komplexere Stile wie der Handlebar oder Hungarian können drei bis sechs Monate dauern. Geduld ist also der wichtigste Begleiter.

Brauche ich für jeden Schnurrbart-Stil Bartwachs?

Nein, nicht jeder Stil braucht Wachs. Der Chevron, Walrus oder Horseshoe kommen ohne aus. Gestylte Varianten wie Handlebar, Imperial oder Dali brauchen aber unbedingt festes Bartwachs.

Was tun, wenn der Bartwuchs ungleichmäßig ist?

Wähle einen Stil, der Lücken kaschiert. Voluminöse Varianten wie der Chevron oder Walrus eignen sich besser als schmale Stile. Außerdem kannst Du Bartwuchs natürlich fördern durch gesunde Ernährung und gute Pflege.

Welches Bartwachs ist für Anfänger geeignet?

Für Anfänger eignet sich ein mittelfestes Bartwachs. Es lässt sich leicht verarbeiten und bietet trotzdem genug Halt. Bei extremen Stilen wie dem Dali brauchst Du später ein extra festes Wachs.

Kann ich meinen Schnurrbart auch ohne Bart tragen?

Ja, ein Schnurrbart funktioniert solo wunderbar. Du rasierst dann einfach Wangen, Kinn und Hals glatt. Klassische Varianten wie Chevron, Pencil oder Handlebar werden oft ohne weiteren Bart getragen.

Wie oft muss ich meinen Schnurrbart trimmen?

Das hängt vom Stil ab. Ein Pencil braucht fast tägliches Nachschneiden. Ein Chevron muss nur alle ein bis zwei Wochen leicht in Form gebracht werden.

Deine wichtigsten Erkenntnisse aus diesem Artikel

Du kennst jetzt die wichtigsten Schnurrbart Varianten und ihre Eigenschaften. Du weißt, welche Form zu welchem Gesicht passt und wie Du Deinen Schnurrbart richtig pflegst. Damit hast Du das Fundament für Deinen eigenen Stil gelegt.

  • Vielfalt ist groß: Vom dezenten Pencil bis zum extravaganten Dali gibt es für jeden Geschmack einen passenden Stil.

  • Gesicht entscheidet: Deine Gesichtsform bestimmt, welche Schnurrbart-Variante besonders gut wirkt.

  • Pflege ist Pflicht: Ohne tägliche Routine wird kein Schnurrbart richtig schön.

  • Werkzeuge zählen: Bartschere, Bartkamm, Bartöl und gegebenenfalls Bartwachs gehören zur Grundausstattung.

  • Geduld lohnt sich: Die schönsten Stile brauchen Zeit zum Wachsen.

Deine nächsten Schritte als Einsteiger

Beginne mit einer einfachen Variante wie dem Chevron. Du brauchst dafür wenig Werkzeug und kannst Dich langsam an das Thema herantasten. Wenn Du Sicherheit gewonnen hast, kannst Du Dich an komplexere Stile wagen.

Investiere in gute Pflegeprodukte. Ein hochwertiges Bartöl und eine ordentliche Bartbürste machen einen riesigen Unterschied. Billige Werkzeuge führen oft zu Frust und schlechten Ergebnissen.

Tausche Dich mit anderen Bartträgern aus. Im Barbershop bekommst Du wertvolle Tipps von Profis. Außerdem siehst Du dort viele Stile live und kannst Dich inspirieren lassen.

Weiterführende Themen für Dich

Wenn Du noch mehr über Männer-Grooming lernen willst, vertiefe Dich in verwandte Themen. Das Verständnis von Barttypen und Gesichtsformen ist die Grundlage für jeden gut sitzenden Bart. Auch Themen wie die klassische Nassrasur, die richtige Anwendung von Bartöl oder die Pflege der Haut unter dem Bart bauen darauf auf.

Spannend sind außerdem Spezialthemen wie der Kinnbart und Goatee oder der Henriquatre Bart. Diese Stile lassen sich oft gut mit Schnurrbart-Varianten kombinieren. So entstehen einzigartige, individuelle Looks.

Vergiss schließlich nicht die Werkzeuge. Eine gute Bartschere, ein präziser Barttrimmer und das passende Bartwachs für den Schnurrbart sind Investitionen, die sich über Jahre auszahlen. Bei SRBA Gentlemens findest Du eine Auswahl an Produkten, die Made in Germany und auf Qualität ausgelegt sind. Damit startest Du Deine Reise als moderner Gentleman optimal.